Direkt zum Hauptbereich

Posts

- OMG

Reklame: Einmal analog seit gestern in Schön-Blockschrift mit dem Edding, einmal digital aber seit über zwei Monaten kaputt und niemand da, der den Kasten repariert oder abreißt. Täter unbekannt, wahrscheinlich im Schüler-Pomm-Döner-Alter.   Der Schönschreiber gestern: 50 Cent ist machbar. Sogar mit Markenkaffee von Netto. – – – 

- OMG

Wieder zu vermieten: „Lava Shisha Bar Lounge" am Ende der City-Passage. 195 m², Miete 700 Euro, Nebenkosten 675 Euro + MwSt – bei Kleinanzeigen . Ein Laden mit Tradition, hier ein Rückblick aus dem Kaffbuch.   Nebenan im »Miami Beach« ein großes Spielzimmer mit Sky-Anschluss und Großleinwand, Billard und Internet, und daneben das schummrig beleuchtete Wohnzimmer mit Bar aus Plexiglas, Flaschenregal mit indirekter, türkisblauer Beleuchtung, Kronleuchter aus Pingpongbällen, Fünf- Meter-Sofa, Fünfzig-Zoll-Fernseher, drei Spielautomaten, Topfpflanzen, Dartscheibe – und mit einer hübschen Bedienung, die beim Servieren lächelt und auf dem Weg zur Theke mit dem Popo wackelt. Ansonsten: Männer. Achtzig Prozent Männer. Die sprechen griechisch oder deutsch oder türkisch, spielen gelangweilt mit dem 6er von Apple und dem Schlüssel vom 3er, füttern die Automaten, machen irgendwelche Geschäfte oder reden über Geschäfte, essen Pizza, die von nebenan gebracht wird, bes...

- OMG

Freut euch! Das Altstadt-Management in Zusammenarbeit mit der Stadt Velbert und den Technischen Betrieben Velbert (TBV) a uf neanderticket.de : „Passend zum 50-jährigen Jubiläum der Stadt Velbert soll Neviges besonders glänzen”. Aha … Passend zum 50-jährigen Jubiläum. Jetzt muss sogar der Dreck herhalten um die „50" zu bewerben Also: Eine Woche nach der Wahl finden im Dorf die (traditionellen) Dreck-weg-Tage statt. Treffpunkt und Materialausgabe, also Greifzangen, Müllsäcke, Handschuhe: Hof zwischen Auf der Beek 7 und 9 am Bahnhofsparkplatz. Mitmachen kann jeder, und dass der alte Bürgermeister oder der neue oder die neue Bürgermeisterin dabei sein wird (fürs Foto) gilt als sicher. Freitag, den 19. September. von 10 bis 12 Uhr Samstag, den 20. September von 12 bis 16 Uhr.  Das sind sechs Stunden, dabei wäre eine Dreck-weg-Woche angebracht, wenn man sich mal umschaut . Foto oben: Promis (keine Angst, die wollen nur aufs Foto) Foto unten: Sprudelplatte neulich – ...

- OMG

Geheimtipp Es gibt sie noch, die guten alten Bänke in Neviges – man muss sie nur erst einmal finden. Breit genug für vier Personen, bequeme Rückenhöhe, um den Arm darüberzulegen (bequemer als die Dinger auf der Sprudelplatte), aus Holz und optisch kaum zu übertreffen. Um es auf den Punkt zu bringen: Diese Bank sieht nach Bank aus, nicht nach Designer, sondern nach Schreiner. Zur Lage: Sie steht mitten im Zentrum bei Janutta. Mit Blick auf vorbeirasende Autos – hier unten mal ein löbliches kleines Exemplar und kein Panzer.  Ein Janutta-Kunde gestern: „Sitze oft hier – hier sitzt sonst nie jemand – esse mein Stück Fleischwurst und das Brötchen, telefoniere mit meiner Frau und erzähle ihr, dass ich auf der Raststätte Ohligser Heide Ost oder Dammer Berge bin” Und sie: "Hört man”. – – –

- OMG

Die Italienerinnen sind draußen.  Schlimm? Gar nicht. Freue mich, wenn die Deutschen heute gewinnen Echt jetzt? Bin ja deutsch. Einbürgerungsurkunde hängt im Flur Moment – du bist aber auch noch … Italienerin!  Mal ehrlich: Nicht geärgert gestern? Kein bisschen? Nicht gesehen. Gemalt. Guck mal Dein Amore auch nicht? Der guckt sich doch jedes ... Geschlafen   Anna Molitor, Künstlerinnenname Anna Vinci, hat sie deutsche Gewohnheiten angenommen. Geputzt wird mittwochs, wegen Besuch (der kommt donnerstags), gewaschen wird mit Persil, gelüftet (stoßgelüftet) wird nach jeder Zigarette ihres Amore (sie selbst raucht nicht mehr) und sonntags gibt es einen Braten. Gestern meinte sie: „Wenn du bei Janutta bist, frag nach Weißwürstchen und ob die Sauerkraut und diesen süßen Senf haben. Ich habe Heißhunger”.  Foto (Ausschnitt): Anna beim Malen – – –

- OMG

Am Montag nach dem Haareziehen im Fernsehen, ging Anna Vinci ( Künstlername ) vom Kirchplatz zum Busbahnhof (das sind geschätzt etwa 70 Meter), machte mit dem Handy ein paar Fotos und schrieb in einer WhatsApp-Nachricht:  „Zum Haareraufen! – Zufall? Wahrscheinlich  Und doch bemerkenswert, weil die Frau Italienerin ist. „Zum Haareraufen" muss man erst einmal draufhaben mit diesem Hintergrund. Seit sie Deutsche geworden ist (Urkunde hängt im Flur) hat sie deutsche Gewohnheiten angenommen. Geputzt wird mittwochs, wegen Besuch (der kommt donnerstags), gewaschen wird mit Persil, gelüftet (stoßgelüftet) wird nach jeder Zigarette und sonntags gibts einen Braten. – – –

- OMG

Vom 200 Euro-Laden sieht und hört man nichts mehr. Keine Anzeige auf „Kleinanzeigen” oder bei „Engel & Völkers", auch keine Vorort-Reklame wie früher – siehe Foto. Das mit Blumen hat sich wohl erledigt. Aber was wäre denn etwas für Neviges? Irgend ein Start up? Steve Jobs hat in einer Garage angefangen, etwa so groß wie dieser Laden hier (vielleicht etwas größer wegen der Straßenkreuzer damals.) Vielleicht ein „Parteibüro". (Rot, Schwarz und Anders gibt es ja bereits), wie wärs mit Gelb? Die wollen doch die Kunst fördern und haben Sondervermögen, das unter die Leute gebracht werden muss. Ein offenes Atelier für die kleinen Schmierfinken wäre toll. Mit Hausaufgabenbetreuung und Süßwarenversorung von nebenan. Könnte auch dem Hüskes gefallen. Der sympathische Vermieter hat doch neulich seine erst seine Liebe zu Kunst und Kultur entdeckt.