Am 31. Juli hat die Fed zum ersten Mal seit 2008 die Zinsen reduziert, damals wegen dem Ausbruch der Finanzkrise und anschliessenden "Grossen Rezession", ein deutliches Zeichen, der US-Wirtschaft geht es wieder schlechter. Diese Reduzierung der Dollar-Zinsen nach mehr als 10 Jahren um ein viertel Prozent war laut Fed notwendig, wegen der "globalen Entwicklung und geringen Inflation".
Das sagt sie, aber es gibt Experten die meinen, die Fed hat die Zinsen reduziert, weil Trump enormen Druck auf die US-Zentralbank ausübt und weil durch seine Politik der Handelskriege, die US-Wirtschaft enorm leidet und in eine Rezession läuft.
Aber für Trump müssen die Aktienindexe mit billigen Geld aufgebläht bleiben, nur das interessiert ihn, damit er die Wiederwahl gewinnt. Er hängt seinen politischen Erfolg an die Börsenkurse und nicht wie die Wirtschaft wirklich läuft.
Was machte Trump gleich am nächsten Tag?
Er nutzte die Zinsreduktion der Fed um am 1. August eine Verschärfung des Handelskrieges gegen China zu verkünden. Ab 1. September werden die Zolltarife um 10 Prozent auf die restlichen 300 Milliarden Dollar für Waren und Dienstleistungen, die aus China in die USA importiert werden, erhöht.
Trump ist nämlich der Meinung, China ist für alle wirtschaftlichen Probleme Amerikas verantwortlich und er will deshalb Peking mit Drohungen und Erpressungen zu massiven und einseitigen Zugeständnissen zwingen.
Was passierte mit den Aktienkursen an der Wall Street? Sie fingen sofort an zu fallen und am 14. August kam es zum Absturz des Dow Jones um 800 Punkte, der S&P 500 fiel auch um 3 Prozent, weil die Investoren einen weiteren Rückgang der Wirtschaft wegen Trumps Tariferhöhung befürchten.
Tech-Aktien und Banken führten den breiten Ausverkauf an. Besonders stark unter Verkaufsdruck gerieten die Einzelhändler, nachdem Macy's einen düsteren Ergebnisbericht herausgegeben und eine schlechte Prognose für das Gesamtjahr verkündete.
Was machten die Chinesen? Am 23. August hat das chinesische Finanzministerium in einer Erklärung mitgeteilt, es wird Vergeltungszölle zwischen 5 und 10 Prozent auf weitere US-Gütern im Wert von 75 Milliarden Dollar erheben. Der Dow stürzte wieder ab, diesmal um 700 Punkte.
Trump bekam eine Wutausbruch und verhängte zusätzliche 5 Prozent als Strafe. Die Spirale der gegenseitigen Zollerhöhungen geht munter weiter, zum Schaden beider Seiten.
Er gab allen nur nicht sich selber die Schuld und hat dann den Tweet rausgelassen: "Meine einzige Frage lautet, wer ist unser grösster Feind, Jay Powell oder Vorsitzender Xi?"
Er beschuldigte damit Fed-Chef Jerome Powell ein Landesverräter zu sein!!!
Trump ist ein Idiot und hat seine Emotionen nicht im Griff, denn Powell ist ihm mit der Zinsreduktion vom vergangenen Monat entgegen gekommen. Dieser nutzte aber die Reduktion um China noch mehr zu bestrafen.
Der Schuss ging nach hinten los mit dem Börsenabsturz und jetzt hat er Powell zum Feind gemacht, was Trump wahrscheinlich bitter bereuen wird.
Das Gremium der Fed mit Powell als Chef steht vor der Entscheidung, ob sie Trumps Spirale des Handelskrieg mit China weiter durch Zinsreduktionen ermöglichen, oder ob sie die Zinsen nicht reduzieren und Trump gegen die Wand laufen lassen.
Wenn sie die Zinsen weiter reduzieren, dann unterschreiben sie damit Trumps Handelskrieg und der Absturz der US-Wirtschaft verschärft sich, aber die Börsen bleiben oben.
Wenn sie es nicht tun, dann kommt die Rezession so oder so, die Börse kollabiert und Trumps Chancen wiedergewählt zu werden sind sehr gering.
Die Fed kann entscheiden, ob Trump weiter Präsident bleibt oder nicht, denn wer den Dollar kontrolliert hat die wirkliche Macht.
Powell hat in seiner Jackson Hole-Rede gesagt, in der er einen Abschnitt den laufenden Handelskriegen von Trump widmete, Donald Trumps Handelskrieg mit China untergräbt immer wieder das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern und verschlechtert die wirtschaftlichen Aussichten.
Diese von Trump fabrizierte Katastrophe stellt die Federal Reserve vor ein Dilemma: Soll sie den Schaden den er anrichtet durch kompensierende Impulse mildern oder sich weigern mitzuspielen?
Wollen die Mächte hinter der Fed, die eine Privatbank ist, Trump weiter einen Scherbenhaufen anrichten lassen oder nicht? Wollen sie ihn weitere vier Jahre im Amt haben oder nicht?
Interessant ist was der Chef der Bank of England (BOE) in seiner Rede in Jackson Hole gesagt hat. Er gab zu, die Tage des Dollars als Weltreservewährung seien vorbei und wird durch eine "synthetische Währung" ersetzt.
Aber was aufhorchen hat lassen war seine Aussage: "Frühere Fälle von sehr niedrigen Zinsen fielen tendenziell mit risikoreichen Ereignissen wie Kriegen, Finanzkrisen und Brüchen im Währungssystem zusammen."
Hallo, hör ich richtig???
Was haben uns aber die Chefs der Fed, der EZB und der SNB seit Jahren gesagt? Nur niedrigere Zinsen können eine wirtschaftliche Erholung auslösen und eine höhere Inflation anregen (als ob das gut wäre), damit es wieder aufwärts geht.
In Europa und in Japan ist diese Zinsreduktion bereits unter Null und ins Minus erfolgt ... völlig verrückt!
Doch plötzlich befinden wir uns in der Situation, vor der ich bereits 2007 gewarnt habe, niedrige Zinsen und QE würden schlussendlich zu Kriegen führen, vor dem niemand anderes als einer der angesehensten Zentralbanker warnt.
Am 14. Juni 2007 habe ich geschrieben:
"Was machen Regierungen wenn das Land in so eine Wirtschaftskrise stürzt? Na liebe Buben und Mädels, habt ihr im Geschichtsunterricht gut aufgepasst? Könnt ihr alle das Wort K-R-I-E-G buchstabieren? Ja ich wusste ihr könnt es. Regierungen machen lieber Krieg um abzulenken, statt mit den harten Konsequenzen aus ihrer Misswirtschaft konfrontiert zu werden. Politiker sind halt Feiglinge."
Also.... ich hatte Recht und diese Zentralbankster sind entweder ahnungslos oder lügen uns die ganze Zeit an.
Wie ich im vorhergehenden Artikel geschrieben habe, Minuszinsen werden das Finanzsystem zum Zusammenbruch führen und dann kommt die Grosse Depression. Was kam in der Geschichte danach? Siehe oben!
Das sagt sie, aber es gibt Experten die meinen, die Fed hat die Zinsen reduziert, weil Trump enormen Druck auf die US-Zentralbank ausübt und weil durch seine Politik der Handelskriege, die US-Wirtschaft enorm leidet und in eine Rezession läuft.
Aber für Trump müssen die Aktienindexe mit billigen Geld aufgebläht bleiben, nur das interessiert ihn, damit er die Wiederwahl gewinnt. Er hängt seinen politischen Erfolg an die Börsenkurse und nicht wie die Wirtschaft wirklich läuft.
Was machte Trump gleich am nächsten Tag?
Er nutzte die Zinsreduktion der Fed um am 1. August eine Verschärfung des Handelskrieges gegen China zu verkünden. Ab 1. September werden die Zolltarife um 10 Prozent auf die restlichen 300 Milliarden Dollar für Waren und Dienstleistungen, die aus China in die USA importiert werden, erhöht.
Trump ist nämlich der Meinung, China ist für alle wirtschaftlichen Probleme Amerikas verantwortlich und er will deshalb Peking mit Drohungen und Erpressungen zu massiven und einseitigen Zugeständnissen zwingen.
Was passierte mit den Aktienkursen an der Wall Street? Sie fingen sofort an zu fallen und am 14. August kam es zum Absturz des Dow Jones um 800 Punkte, der S&P 500 fiel auch um 3 Prozent, weil die Investoren einen weiteren Rückgang der Wirtschaft wegen Trumps Tariferhöhung befürchten.
Tech-Aktien und Banken führten den breiten Ausverkauf an. Besonders stark unter Verkaufsdruck gerieten die Einzelhändler, nachdem Macy's einen düsteren Ergebnisbericht herausgegeben und eine schlechte Prognose für das Gesamtjahr verkündete.
Was machten die Chinesen? Am 23. August hat das chinesische Finanzministerium in einer Erklärung mitgeteilt, es wird Vergeltungszölle zwischen 5 und 10 Prozent auf weitere US-Gütern im Wert von 75 Milliarden Dollar erheben. Der Dow stürzte wieder ab, diesmal um 700 Punkte.
Trump bekam eine Wutausbruch und verhängte zusätzliche 5 Prozent als Strafe. Die Spirale der gegenseitigen Zollerhöhungen geht munter weiter, zum Schaden beider Seiten.
Er gab allen nur nicht sich selber die Schuld und hat dann den Tweet rausgelassen: "Meine einzige Frage lautet, wer ist unser grösster Feind, Jay Powell oder Vorsitzender Xi?"
Er beschuldigte damit Fed-Chef Jerome Powell ein Landesverräter zu sein!!!
Trump ist ein Idiot und hat seine Emotionen nicht im Griff, denn Powell ist ihm mit der Zinsreduktion vom vergangenen Monat entgegen gekommen. Dieser nutzte aber die Reduktion um China noch mehr zu bestrafen.
Der Schuss ging nach hinten los mit dem Börsenabsturz und jetzt hat er Powell zum Feind gemacht, was Trump wahrscheinlich bitter bereuen wird.
Das Gremium der Fed mit Powell als Chef steht vor der Entscheidung, ob sie Trumps Spirale des Handelskrieg mit China weiter durch Zinsreduktionen ermöglichen, oder ob sie die Zinsen nicht reduzieren und Trump gegen die Wand laufen lassen.
Wenn sie die Zinsen weiter reduzieren, dann unterschreiben sie damit Trumps Handelskrieg und der Absturz der US-Wirtschaft verschärft sich, aber die Börsen bleiben oben.
Wenn sie es nicht tun, dann kommt die Rezession so oder so, die Börse kollabiert und Trumps Chancen wiedergewählt zu werden sind sehr gering.
Die Fed kann entscheiden, ob Trump weiter Präsident bleibt oder nicht, denn wer den Dollar kontrolliert hat die wirkliche Macht.
Powell hat in seiner Jackson Hole-Rede gesagt, in der er einen Abschnitt den laufenden Handelskriegen von Trump widmete, Donald Trumps Handelskrieg mit China untergräbt immer wieder das Vertrauen von Unternehmen und Verbrauchern und verschlechtert die wirtschaftlichen Aussichten.
Diese von Trump fabrizierte Katastrophe stellt die Federal Reserve vor ein Dilemma: Soll sie den Schaden den er anrichtet durch kompensierende Impulse mildern oder sich weigern mitzuspielen?
Wollen die Mächte hinter der Fed, die eine Privatbank ist, Trump weiter einen Scherbenhaufen anrichten lassen oder nicht? Wollen sie ihn weitere vier Jahre im Amt haben oder nicht?
Interessant ist was der Chef der Bank of England (BOE) in seiner Rede in Jackson Hole gesagt hat. Er gab zu, die Tage des Dollars als Weltreservewährung seien vorbei und wird durch eine "synthetische Währung" ersetzt.
Aber was aufhorchen hat lassen war seine Aussage: "Frühere Fälle von sehr niedrigen Zinsen fielen tendenziell mit risikoreichen Ereignissen wie Kriegen, Finanzkrisen und Brüchen im Währungssystem zusammen."
Hallo, hör ich richtig???
Was haben uns aber die Chefs der Fed, der EZB und der SNB seit Jahren gesagt? Nur niedrigere Zinsen können eine wirtschaftliche Erholung auslösen und eine höhere Inflation anregen (als ob das gut wäre), damit es wieder aufwärts geht.
In Europa und in Japan ist diese Zinsreduktion bereits unter Null und ins Minus erfolgt ... völlig verrückt!
Doch plötzlich befinden wir uns in der Situation, vor der ich bereits 2007 gewarnt habe, niedrige Zinsen und QE würden schlussendlich zu Kriegen führen, vor dem niemand anderes als einer der angesehensten Zentralbanker warnt.
Am 14. Juni 2007 habe ich geschrieben:
"Was machen Regierungen wenn das Land in so eine Wirtschaftskrise stürzt? Na liebe Buben und Mädels, habt ihr im Geschichtsunterricht gut aufgepasst? Könnt ihr alle das Wort K-R-I-E-G buchstabieren? Ja ich wusste ihr könnt es. Regierungen machen lieber Krieg um abzulenken, statt mit den harten Konsequenzen aus ihrer Misswirtschaft konfrontiert zu werden. Politiker sind halt Feiglinge."
Also.... ich hatte Recht und diese Zentralbankster sind entweder ahnungslos oder lügen uns die ganze Zeit an.
Wie ich im vorhergehenden Artikel geschrieben habe, Minuszinsen werden das Finanzsystem zum Zusammenbruch führen und dann kommt die Grosse Depression. Was kam in der Geschichte danach? Siehe oben!

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